Mein Jahresrückblick entführt Sie und dich an den Indischen Ozean und auf intuitive und autobiografische Schreibreisen. Und ich blogge über Stationen meines persönlichen Weges in den letzten zwölf Monaten. Viel Spaß beim Lesen.

Warum ein Jahresrückblick?

Zum zweiten Mal folge ich Judith Peters Aufruf auf Instagram, meinen Jahresrückblog zu schreiben. Es macht Spaß, schreibend mit anderen Bloggerinnen verbunden zu sein. Und es klärt und stärkt, den eigenen Lebensweg wortwörtlich Revue passieren zu lassen.

Darüber schreibe ich in meinem #jahresrückblog23:

• Sandaru Lanka: Die Luft trägt
• Wer schreibt, ist nie allein
• Multijobberin aus Leidenschaft
• Darauf freue ich mich
• Was auf meiner Liste für 2024 steht

Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern eine inspirierende Lektüre.

 

Sandaru Lanka: Die Luft trägt

Vor sieben Jahren habe ich den Fuß in die Luft gesetzt und meine finanziellen Reserven in Sri Lanka in ein Grundstück am Meer investiert, um einen besonderen Ort zu gestalten: für Menschen, die bei sich selbst ankommen und Ayurveda genießen wollen. 

Ich ging diesen Schritt, ohne zu wissen, wie und wann ich weitermachen kann. Ich habe das lange für mich behalten. Zu viele Fragen ohne Antworten. Innere Arbeit, die mich verletzlich machte. Heute weiß ich: Eine Entscheidung zu treffen, ohne auf alle Fragen eine Antwort zu haben, das geht. Auf Sicht zu fahren und sich langsam vorwärtszubewegen, das geht. Immer wieder an Grenzen zu kommen und doch an sich selbst und die eigene Vision zu glauben, das geht. 

Ich habe das Jahr 2023 in Sri Lanka begonnen und eine Ayurvedakur gemacht. Auch Juli und August habe ich an meinem Kraftort am indischen Ozean verbracht. In den letzten zwölf Monaten habe ich mich sehr gerne und intensiv meinem Herzensprojekt Sandaru Lanka gewidmet.  

Vor der Pandemie hatten wir ein Gästehaus mit zwei Unterkünften fertiggestellt.

 

Im Sommer 2023 haben wir weitergebaut:

 

Ab April 2024 vermieten wir drei weitere Zimmer in unserem neuen Gebäude - so der Plan. Manchmal kommt mir das alles selbst noch unwirklich vor. Im November 2022 hatte noch große Zweifel, ob ich das schaffe. Ja, das Gefühl, mich übernommen zu haben, klopfte an. Es war wichtig für mich, nach drei Jahren Pause wieder die Meerluft zu atmen und diesen besonderen Ort zu spüren. Es sind die kleinen Schritte und der Glaube an die eigene Vision, die helfen.

 

 

Was ich in diesem Jahr verinnerlicht habe: 

Mach weiter und vertraue

 

Willkommen. Bienvenue. Welcome.

So war der 17. August 2023 ein ganz besonderer Tag für mich: Das war nicht irgendein Donnerstag. Das war das Datum, an dem ich in Sandaru Lanka, unsere ersten Gäste begrüßt habe. Ich war zu der Zeit schon sechs Wochen vor Ort, habe gemeinsam mit meinem Kooperationspartner Thushara die beiden Zimmer in unserem ersten Gebäude, der Villa Sandaru, eingerichtet. Was für uns selbstverständlich klingt, ist in Sri Lanka ein Abenteuer. Das, was ich mir vorgestellt hatte, gab es so meist nicht. Das, was auf Webseiten zu sehen war, existierte in Realität nicht oder nur so ähnlich. Oder Geschäftsleute zeigten sich kompetent, sagten zu, ein Angebot zu machen - und meldeten sich nie wieder.

Kurzum: Es war herausfordernd und aufregend zugleich, diesen für uns so wichtigen und symbolträchtigen Tag vorzubereiten. Wir, die Arbeiter vor Ort, Thusharas Familie und ich, haben es gemeinsam geschafft: am Abend zuvor noch Sand von der Baustelle geschippt, die Außenanlage aufgeräumt, den Strand gereinigt, die Zimmer mit Orchideen und Handseifen - natürlich plastikfrei – ausgestattet - und alle unsere guten Wünsche in diesen Empfang hineingegeben.

Nachmittags gegen 16.30 Uhr fuhr Thushara vor. Er hatte die beiden Damen sechs Tage zuvor am Flughafen abgeholt und auf Rundreise durch Sri Lanka mitgenommen. Jetzt warteten zwei Wochen Ayurvedakur auf die beiden. Die Türen gehen auf. Das Personal steht Spalier. Wir sehen uns in die Augen. Große Umarmung. Gänsehaut. Das war ein starker, hoffnungsfroher Augenblick in diesem Jahr, den ich sicher nie vergessen werde.

 

Schön wie der Mond 

 

Das Jahr 2023 war das Jahr, um mit meinem Sri-Lanka-Projekt sichtbar zu werden. All die Jahre habe ich im Verborgenen gewirkt. Dieses heilige Vorhaben schien zu zerbrechlich, um es hinauszutragen in die Welt. Es hat Zeit gebraucht. Ich habe Zeit gebraucht. So wie der Mond sich zurückzieht, um dann voll sichtbar zu werden. Sandaru heißt: schön wie der Mond. Ich bin an einem Montag geboren.Thusharas Sohn heißt Sandaru. Und eine Ayurveda-Ärztin hat mir offenbart: In der buddhistischen Sternenkunde ist Susannes Aszendent der Mond – wie bei Buddha. So kam mein Kraftort zu seinem Namen.

 

Zu Beginn hat es mir Mut abverlangt, über mein Sri-Lanka-Projekt zu sprechen oder zu schreiben. Es ist mir in meinem Leben bisher schwergefallen, mich verletzlich zu zeigen und mich angreifbar zu machen. Deshalb war es großartig für mich, im Mai live auf LinkedIn zum ersten Mal öffentlich über mein Herzensprojekt zu berichten. Danke, liebe Katrin Oppermann-Jopp, für die Einladung zu diesem Interview. Ich habe auf Instagram meine Geschichte geteilt und Storys aus Sri Lanka gepostet.

 

 
 
 
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Susanne Kleiner (@wortwoertlichwirken)

 

Fotoshooting mit Luka

Am letzten Montag im August kam die deutsch-singhalesische Fotografin Luka Alagiyawanna zum Shooting: eine Perle in dieser bewegten Zeit. Glück gehabt! Einen Tag später hat es geregnet – und nicht mehr aufgehört bis ich Anfang September abreiste. Luka hat mich begeistert. Sie hat mit 16 Singhalesisch gelernt. Die Art, wie sie spricht, hat mich so begeistert, dass klar war: Das will ich auch lernen. Im Oktober hatte ich meine erste Singhalesisch-Stunde. 

 

Zurück in Deutschland habe ich die Lektionen niedergeschrieben, die mich mein Sri-Lanka-Projekt gelehrt hat.

 

 
 
 
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Susanne Kleiner (@wortwoertlichwirken)

  

Arbeiten, wo andere Urlaub machen 

2023 war übrigens auch das erste Mal, dass ich auf Workation in Sri Lanka war. Ich habe getextet, online gecoacht und beraten. Und ich habe die Texte für die Sandaru-Lanka-Website geschrieben. 

Auch dabei habe ich eine Lektion gelernt: Die hohe Luftfeuchtigkeit direkt am Meer hat ihre Tücken und setzt elektronischen Geräten zu. Am letzten Tag in Sri Lanka, wenige Stunden vor der Abreise, hat mein Notebook seinen Geist aufgegeben – und sich für immer verabschiedet. Damit hatte ich nicht gerechnet. Aufregung pur und die Frage: Sind meine Daten gesichert? Sehr erleichtert war ich, als zurück in Deutschland klar war: Die Time Maschine hat funktioniert. Alles, was ich vor meiner Abreise auf dem Rechner hatte, ist da. Die Dokumente, die ich in Sri Lanka selbst verfasst habe, hatte ich noch als Anhänge an den E-Mails an meine Kunden. Glück gehabt und eines weiß ich sicher: Das nächste Mal nehme ich nicht mein neues Notebook mit, sondern ein Ersatzgerät.

  

Wer schreibt, ist nie allein

2023 habe ich für mich das autobiografische Schreiben entdeckt und die Kraft des Vorlesens zu schätzen gelernt.

Der Kurs „Autobiografisches Schreiben" an der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung in Freiburg war prägend. Geschrieben hat jede und jeder für sich zuhause. Online haben wir vorgelesen. Das war Premiere für mich, erstens: Schreibimpulsen zu folgen, um meine Geschichte aufzuschreiben und zweitens: den Text vor wildfremden Menschen vorzulesen. Das war fordernd und befreiend zugleich. Danke an Karin Orth für diese erhellende und ermutigende Schreibreise.

Bemerkenswert war: Jeder der sechs Texte, die ich biografisch verfasst und vorgelesen habe, führte mich zu meinen zwei Lebensthemen: dem frühen Tod meiner Mutter und meinem Sri Lanka-Projekt. Das war deutlich und zugleich überraschend für mich. Mein Geschriebenes laut vorzutragen, hat mich gestärkt. Mir selbst zuzuhören und mich anderen zu öffnen, hat mich reifen lassen. Beim Vorlesen habe ich eine gesunde innere Distanz gewonnen, die sich mit einem liebevollen Blick auf das, was war, gemischt hat. Das wertschätzende Feedback der Mitschreibenden hat sich wie eine große Umarmung angefühlt. 

 

 

Die Erkenntnis, die ich bei dieser Schreibreise gefunden habe, ist: 

Mein Projekt in Sri Lanka hängt mit meiner Biografie zusammen. Es ist ein Schritt in meine Autonomie. Ein Stück Leben, das ich selbst in die Hand nehme. Eine Emanzipation von den Ereignissen, die ich nicht ändern kann. 

Mein Projekt führt mich in mein Leben. Es erlaubt mir, meinen Weg selbstbestimmt weiterzugehen. Und zwar komplett. Heil. Ohne das Gefühl, unvollständig zu sein. Apropos: Dieses Gefühl des Heilseins, des Komplettseins hat mich 2010 bei meinem allerersten Aufenthalt in Sri Lanka durchdrungen – und mich seitdem nicht mehr losgelassen. Ich weiß nicht, ob es mir wirklich gelingt, diese innere Freiheit in Worte zu fassen. Mein Herzensprojekt ist eine Perle meiner Biografie, die mich persönlich wachsen lässt.

Meine wortwörtlichwirken-Schreibworkshops 2023

Als Trainerin und Coach leite ich Menschen an, sich schreibend selbst zu reflektieren und persönlich zu entwickeln. Zwei 10-Wochen-Programme habe ich dieses Jahr geleitet, die mir selbst sehr am Herzen lagen. Bei diesen Kursen hat das Vorlesen einen festen Platz. 

  • Hand aufs Herz: Durch dick und dünn mit meinem inneren Kind
  • Deine Geschichte ist deine Stärke

Ich bin sehr dankbar für diese Arbeit. Es ist magisch, wie sich die Gruppe verbindet und jede und jeder sich öffnet.

Jeden letzten Freitag im Monat habe ich Schreibinteressierte 90 Minuten mit auf eine Schreibreise zu sich selbst genommen. Die Themen 2023 waren (inklusive Sommerpause im Juli und August):

• Weniger ist mehr
• Deine Freiheit braucht dich
• Meine Intuition ruft mich
• Mein Perfektionismus und ich
• Meine Trauer gehört mir
• Weil ich es mir wert bin
• Lass los, was nicht zu ändern ist
• Ich bin gerne Frau
• Zeit zum Alleinsein

Am 31. Dezember, ausnahmsweise an Silvester und nicht an einem Freitag, folgt: Ins neue Jahr nehme ich mit...  

Und ich habe online meine schreibpädagogische Ausbildung am Institut für Kreatives Schreiben in Freiburg begonnen. Die Lust, mich weiterzubilden ist groß. Und was ich besonders schätze: Ich lerne inspirierende Menschen kennen, die ein Stück des Weges mit mir gehen und meine Interessen teilen.

 

Meine liebsten Blogposts 

Unter den Texten, die ich 2023 gebloggt habe, liegen mir diese drei besonders am Herzen. 

 

Jenseits des Schweigens: Wie das intuitive Schreiben in der Trauer helfen kann

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal einen Schreibworkshop für Trauernde veranstaltet. Es war eine ermutigende Schreibreise, mit Tiefgang und hoffnungsfrohen Erkenntnissen. Im Zuge dessen habe ich darüber gebloggt, was Betroffene davon haben, sich mit Stift und Papier dem schmerzhaften Verlust zuzuwenden.

 

Warum attraktive Arbeitgeber auf Jobcrafting setzen

Eines meiner Ziele für 2023 war es, das intuitive Schreiben in Unternehmen zu bringen. So habe ich im September einen Schreibworkshop für Menschen veranstaltet, die unzufrieden im Job sind und sich ihren Traumjob basteln wollen. Motiviert davon habe ich in Sri Lanka über Jobcrafting gebloggt.

 

Lust auf Zukunft: Gemeinsam die VUCA-Welt gestalten

 

 

Dieses Interview hat mir besonders viel Freude gemacht. Ich habe mit Manuela Dollinger, Competence on Top, darüber gesprochen, wie Unternehmen und ihre Teams in unserer komplexen und dynamischen Arbeitswelt es schaffen, eine gute Zukunft zu gestalten. Dabei gewinnt Selbstreflexion immer mehr an Bedeutung. Danke, liebe Manuela, für dieses aufschlussreiche und ermutigende Gespräch.

Mein Bloggen hat sich mit meiner Praxis des intuitiven Schreibens verändert. Meist schreibe ich mit der Hand, lass es fließen und tippe dann in die Tasten.

 

Multijobberin aus Leidenschaft

Was habe ich 2023 beruflich gemacht – und miteinander kombiniert?

Ich habe als Trainerin online und in Präsenz Seminare gegeben und Workshops moderiert. Die Themen in offenen oder Inhouse-Seminaren waren:

• Konflikte in Chancen verwandeln
• Mit System und Leichtigkeit: Texten im Social Web
• Kraftvoll präsentieren und souverän auftreten
• Mit Selbstvertrauen und Ausstrahlung punkten
• Bloggen von 0 auf 100 statt 08/15
• Freewriting: Schreibblockaden Adieu

 

 

Besonders gefreut habe ich mich über ein Inhouse-Textseminar in Präsenz, das aufgrund meines Blogartikels ‚So nutzen Sie die Macht der positiven Sprache' zustande kam. Die Marketing-Leiterin war frustriert. Die Texte in ihrem Team fielen für ihren Geschmack viel zu negativ aus. Also googelte sie und landete bei mir. Im Februar 2024 folgt Teil 2.

Fach- und Führungskräfte habe ich gecoacht – und zwar klassisch systemisch und intuitiv. Ich habe einen Reflexionstag in einer Kanzlei moderiert und Workshops zur Unternehmensnachfolge geleitet. Ergänzend dazu haben sich beide Geschäftsführer intuitiv coachen bzw. beraten lassen.

Was steckt dahinter? Wenn ich intuitiv coache, verbinde ich mich mit dem Feld meiner Kunden und lese darin. Ich fühle mich ein und spreche aus, was ich wahrnehme: Worte, Bilder, Körpersignale. Dann frage ich weiter und erhalte – wie bei Systemaufstellungen auch - Informationen, die sich uns zunächst bewusst nicht erschließen. Meine Coachees ziehen mich bzw. ihr Feld zurate, wenn schwierige Entscheidungen anstehen oder Situationen emotional belastend sind. Reines Spüren legt wie ein Brennglas offen, was blockiert und weiterhilft. Das Lesen im Feld begeistert mich seit 2011. Es ist gar nicht so leicht, diese Faszination in Worte zu fassen. Wer eine Lesung, ein Reading erlebt, versteht.

So kommt es hin und wieder vor, dass mich Coachees fragen: „Susanne, das will ich auch lernen, und zwar bei dir. Bringst du uns das Lesen bei?" Und wenn sich eine Gruppe formiert, veranstalte ich ein Seminar – so wie dieses Jahr vom 30. Mai bis 3. Juni 2023 im Waldhof in Freiburg-Littenweiler. 

‚Ganz bei mir und ganz bei dir: Der Intuition auf der Spur'. Das waren acht Frauen, fünf Tage und unzählige Gänsehautmomente. Diese Woche nach Pfingsten war mein berufliches Highlight. Gemeinsame Zeit mit wunderbaren Frauen, die sich füreinander und miteinander geöffnet haben; Freiberuflerinnen, Mütter, Ehefrauen, Schwestern oder Töchter, die gelernt haben sich dem zuzuwenden, was sie tief im Inneren stärkt und leitet: ihr gefühltes Wissen.

 

 

Ich habe Texte für Websites und Online-Shops geschrieben, für Kunden gebloggt und Social-Media-Postings verfasst. Als Krisenberaterin habe ich Pressetexte verfasst. Ich habe beraten, wie die Medienarbeit zu gestalten ist, wenn ein Standort wegfällt. 

Für mich ist es eine tiefe innere Freude zu erleben, welche Macht das Wort hat und wie eine klare und wertschätzende Sprache Menschen und Situationen verändert.

Es erfüllt mich, zu erleben, wie der Druck der Verantwortlichen nachlässt, wenn die Strategie wortwörtlich überzeugt.

Zurück zu mir und meinem Jobprofil. Der reinen PR-Lehre nach sagte ich zu mir selbst: Mach keinen Bauchladen, konzentriere dich auf das Wesentliche. Außerdem schien es mir lange Zeit unvereinbar, Krisenberatung und Trainings in Kanzleien oder mittelständischen Unternehmen mit intuitiven Methoden zu verbinden. Meine Sorge war es, ohne Bodenhaftung wahrgenommen zu werden und mein professionelles Standing zu verlieren. 

Im Laufe des Jahres 2023 hat sich meine Haltung dazu gewandelt. Ich weiß: Ich bin durch und durch Multijobberin - und ich stehe dazu. 

Ich bringe mich persönlich und fachlich in meine Arbeit ein. Für mich ist klar: In Krisen berate ich auch deshalb souverän, weil ich auf mein Wissen zugreife und gleichzeitig spüre, was wirksam ist. Im Coaching folge ich mehr und mehr meiner Intuition und lasse zum Beispiel Coachees auch mit der Hand schreiben, um mehr Stille und Tiefgang zu fördern.

Meine Stärke ist die Vielfalt und die Kombination meiner unterschiedlichen Kompetenzen: von der Kommunikation, Sprache und Text über strategische Beratung in Krisen und Konflikten bis hin zu Coaching und Training, das Soft Skills wie Präsentieren und Texten genauso einschließt wie das Lesen der Intuition. Immer noch kreist in mir die Frage: Wie positioniere ich mich schlüssig in dieser Vielfalt, die obendrein ein kleines Ayurveda-Resort in Sri Lanka einschließt? Bereichernd ist: Mit dieser Frage bin ich nicht alleine. 

Diese bemerkenswerten Frauen habe ich 2023 neu kennengelernt

Bettina Herzog | The IT Kraut 

Bettina baut die Website für mein Herzensprojekt Sandaru Lanka. 
Ihre Ruhe, Klarheit und Strukturiertheit tun mir gut. Und: Sie ist eine Füchsin, wenn es um knifflige IT-Fragen geht. 2024 steht außerdem der Start meines Blogs susanne-schreibt.de an. Auch dabei unterstützt sie mich.

 

Claudia Minner | FIND YOUR STORY

Claudia ist Journalistin. Sie hatte an meinem 90-Minuten-Schreibworkshop im April teilgenommen. Bei Claudia absolviere ich das Coaching-Programm ‚Finde deine Story'. Ich möchte meine Sri Lanka-Geschichte zu Papier bringen und Stoff für mein anstehendes Blogprojekt susanne-schreibt.de erarbeiten. Dort schreibe ich autobiografisch und teile meine persönlichen Erlebnisse und Gedanken mit.

 

Lisa Bichler | Herz & Tinte 

Lisa ist Schreibpädagogin und lebt auch in Freiburg. 2023 habe ich sie auf Insta entdeckt. Im September saß sie mir im virtuellen Seminarraum meiner schreibpädagogischen Ausbildung als Trainerin gegenüber. Ich schätze Lisa mit ihrer ansteckenden Herzlichkeit und inspirierenden Schreibfreude sehr und war kurz danach bei ihrer Morgenseiten-Schreibwoche dabei. Nun habe ich für das nächste Jahr zwei Schreibabende bei ihr und Bernadette Kuner belegt.

 

Das Schöne ist: 2024 geht es gemeinsam weiter. Ein herzliches Dankeschön an Euch wunderbare Impulsgeberinnen, Expertinnen und Unterstützerinnen.

 

Darauf freue ich mich

• Zwischen den Jahren oder an Silvester will ich wieder eine Collage kleben. Ich habe dieses Ritual in letzten Jahren lieb gewonnen, aus dem Bauch heraus Fotos und Textschnipsel zusammenzutragen und als Vision Board zu gestalten. Fotos von Ausschnitten aus meiner letzten Collage sind hier im Text enthalten.

• Die Sandaru Lanka-Website ist so gut wie fertig. Es fehlt noch Formales. Der Countdown läuft und ich bin happy, dass wir in Kürze live gehen. PS: Am 24. Januar 2024 war die Seite online. Ein schönes Datum, wie ich finde. An einem 24. habe ich auch gegründet. Das war im September 2010.

• Am 17. März breche ich nach Sri Lanka auf und bleibe 4 Wochen dort.

 

• Ich freue mich darauf, den Impulsen zu neuen Themen und Formaten für meine wortwörtlichwirken-Schreibworkshops zu folgen. 90 Minuten-Schreibreisen jeweils am letzten Freitag sind im Januar und Februar 2024 schon fix geplant. Danach wähle ich die Termine flexibel. Das heißt: Wer freitags keine Zeit hat, hat dann die Möglichkeit, auch an anderen Wochentagen oder zu anderen Uhrzeiten dabei zu zu sein. Ich plane ein 10-Wochen-Programm zum Thema Resilienz und Schreibworkshops für Trauernde. 

• Ich freue mich auf neue Wanderungen im Schwarzwald und kulinarische Entdeckungsreise in Freiburg und Umgebung, dem Elsass, Kaiserstuhl oder Markgräflerland. Und ganz bestimmt führt mich mein Weg und die Lust am Wandern und Genießen auch wieder in meine Heimat, die Pfalz.

 

Was auf meiner Liste für 2024 steht

Mit diesen Zielen starte ich ins neue Jahr. Sie sind mir Leitstern und Motivation auf meinem Weg. Dabei bin ich offen für das, was sich neu zeigen und im Jahresverlauf ändern will.

• Sandaru Lanka, meinem Herzensprojekt in Sri Lanka, bleibt ein Ehrenplatz auf meiner Agenda sicher. Ich habe viele Ideen für den Sandaru-Lanka-Blog, das Instagram- und LinkedIn-Profil und die Social-Media-Kommunikation. Jetzt will die Umsetzung greifen.

• Auch möchte ich bis Ende März die drei Zimmer im Neubau des Ayurveda-Resorts bezugsfertig gestalten.

• Mein Herz schlägt für die Idee, auf LinkedIn eine Gruppe zu starten für Menschen, die besondere Kraftorte gestalten und für Gäste öffnen: Plätze, für die der Name Hotel nicht passt. Orte, deren Initiatoren sich sinnstiftend engagieren. Visionäre, die ihren Erfolg an Werten wie Gesundheit, Menschlichkeit, persönliche Entwicklung, Begegnung, Ökologie oder Frieden ausrichten.

• Für 2024 arbeite ich an einem Seminar-Konzept für Unternehmen, die die Resilienz ihrer Mitarbeitenden stärken wollen. Und darin hat das intuitive Schreiben als Methode einen festen Platz.

• Auf ‚susanne-schreibt.de' blogge ich ab 2024 autobiografisch. Ich will meine Sri-Lanka-Geschichte niederschreiben. Auch haben die Erlebnisse und Erkenntnisse darin Platz, die mich geprägt haben. Und ich betrachte dort Weltbewegendes durch meine menschliche Brille.

• Mein Bekenntnis zu mir als Multijobberin ruft danach, meine Website www.susanne-kleiner.de zu überarbeiten.

• Auch in Freiburg und Umgebung möchte ich mich persönlich vernetzen und Netzwerk-Veranstaltungen besuchen. Ich war Ende 2019 kurz vor der Pandemie aus München in den schönen Südschwarzwald umgezogen. Seitdem arbeite ich vorwiegend online und habe nicht in der Weise das Netzwerken gepflegt wie ich das zuvor in Stuttgart und München getan habe.

• Seit ich in Freiburg wohne, träume ich davon, im Hochschwarzwald loipen zu gehen. 2024 will ich einen Langlaufkurs machen und testen, ob ich – unabhängig vom Wandern - doch noch zur Wintersportlerin werde. Ich bin gespannt.

 

 

Ich blicke dankbar auf das Jahr 2023, das mich reich beschenkt hat: mit Gesundheit, langen Waldspaziergängen, guten Begegnungen. Mit Menschen, die mich auf meinem Weg begleiten, mit weiteren erhellenden Etappen meiner inneren Reise, mit einer Arbeit, die mich erfüllt.

Ihnen und Euch wünsche ich gesegnete Weihnachtsfeiertage und ein gesundes und glückliches 2024. 

Herzlich,

Ihre und Eure

Susanne Kleiner

 

Lesen Sie auch 

Mein Jahr 2021: Der Intuition auf der Spur

 

Mein Herzensprojekt

Sandaru Lanka 

Instagram: @sandaru_lanka 

 

Teilen

kontakt

Susanne Kleiner
Otto-Wels-Straße 64a
D-79102 Freiburg im Breisgau
T +4976138397035
M +491714009071

soziale medien

*wortwörtlichwirken-news**

Für alle, die wortwörtlich wirken und persönlich wachsen wollen.

volltextsuche

Die Fundgrube rund um intuitives Schreiben, Texten, Bloggen, um Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung.

susanne kleiner

powered by webEdition CMS